Die glückliche und gesunde Katze auf dem Bauernhof
Auf vielen landwirtschaftlichen Betrieben war und ist die Katze ein reines Nutztier, der wenig Beachtung geschenkt wurde. Viele werden Höfe kennen, wo jedes Jahr Dutzende Kitten, häufig in einem schlechten gesundheitlichen Zustand, den Hof bevölkern. Manche Kitten haben vielleicht Glück und finden ein Zuhause, andere werden nicht einmal das Erwachsenalter erreichen.
Doch es lohnt sich, und das nicht nur aus Tierschutzsicht, sich gut um seine Katzen zu kümmern. Wussten Sie eigentlich, dass eine Hofkatze täglich bis zu zwölf Mäuse, und sogar auch Ratten fangen kann?
Auf landwirtschaftlichen Betrieben ist die Katze ein wichtiges Nutztier, denn als Schädlingsbekämpfer kann sie bis zu 12 Mäuse oder Ratten täglich fangen. Dies wird jedoch nur gelingen, wenn die Katze fit und gesund ist.
Früher wurde oft gesagt, dass satte Katzen keine Mäuse fangen. Und auch, das unkastrierte Kater bessere Mäusefänger sind, ist noch in vielen Köpfen verankert. Dabei ist genau das Gegenteil der Fall. Katzen jagen nicht aus Hunger, sondern aus Freude am Jagdtrieb. Das bedeutet, je fitter und gesünder die Katze ist, desto erfolgreicher ist sie als Jäger. Ist dann die Katze/Kater kastriert, fällt auch noch der Fortpflanzungsstress weg, und sie können sich ganz auf die Mäusejagd konzentrieren.
Die Hofkatze gesund und fit zu halten, ist gar nicht mal so schwer.
Ganz wichtig:
Die Wurmkur ist bei Katzen ein Muss. Damit schützen Sie nicht nur ihre Hofkatze, sondern auch sich selbst und ihre weiteren Tiere. Wird eine Katze nicht entwurmt, kann sie Überträger von Krankheitserregern und Parasiten auf Mensch und Tier sein. In der Regel gilt bei Freigängerkatzen die vierteljährliche Wurmkur als Muss.
Die
Impfung bei Katzen ist unverzichtbar. Eine Freigängerkatze sollte gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen und Tollwut geimpft sein. Gerade bei einem hohen Katzendruck (z. B. durch Nachbarhöfe) ist dies unverzichtbar. Leidet die Katze z. B. durch Katzenseuche an starken Durchfall, können sich so Keime und Parasiten auf dem Hof verbreiten, die gefährlich sind für Mensch und Tier.
Die
Kastration ist ebendso, wie die Wurmkur und Impfung, unverzichtbar. So wird nicht nur unerwünschter Nachwuchs verhindert, sondern Sie vermeiden so auch Katerkämpfe und die Übertragung von Infektionskrankheiten beim Deckakt. In vielen Gemeiden gibt es jetzt auch schon die Kastrations- und Kennzeichnungspflicht, und diese ist bereits für gesamt Niedersachsen beschlossen.
Die Unterbringung der Hofkatze
Die Hofkatzen brauchen ein Zuhause, in dem sie einfach Katze sein dürfen. Dazu brauchen sie einen geschützten Rückzugsort, dies kann z. B. ein Schuppen, Garage oder auch eine Katzenbox sein. Regelmäßige Mahlzeiten und jeder Zeit Zugang zu frischen Wasser sollte selbstverständlich sein. Bei der Fütterung kann so auch täglich überprüft werden, ob mit den Katzen alles in Ordnung ist. Viele Hofkatzen haben sicherlich auch nichts gegen ein paar nette Worte oder Streicheleinheiten.
Wichtiger Hinweis: Um durch die Katzenfütterung keine weiteren Katzen oder gar Wildtiere anzulocken, empfehlen wir den Futterplatz mit einer chipgesteuerten Katzenklappe auszustatten. So füttern Sie wirklich nur Ihre Katzen, und Fremdkatzen, Waschbär, Fuchs & Co. haben keine Chance, an das Futter zu kommen.
Gerne beraten wir Sie auch hierzu.
Unsere Freigängerkatzen in der Vermittlung
Möchten Sie eine unserer Freigängerkatzen oder gar zwei adoptieren, vereinbaren Sie gerne einen Termin beim Tierschutz Isenhagener Land unter 0151 - 58565080.